Erotisch Kosmopolitisch Postmodern

PRESSESTIMMEN

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D I E  P E R F E K T E  W E L L E

Sie liebt ihn, der eine SIE sein will, aber eine Braut ist, die sich (noch) nicht traut. Karin Ricks zehnter Roman „Venuswelle“ surft auf des Meeres und der Liebe Wellen. Diesmal steht ein Mann im Zentrum des Begehrens: Steve. Der DJ aus Blackpool pendelt zwischen Pubs, Wind-Surfen und Chillen. Sein Geheimnis: Er träumt davon, die Welt als dunkelhaarige Diva Cindy zu erobern. Als er sich in die bisexuelle Fotografin Nina verliebt, beginnen die beiden ein aufwiegelndes Spiel um Identitäten und Begehrlichkeiten. Was zählt, ist der Moment. Diese Amour fou findet auf der sonnenverwöhnten Atlantik-Insel Caldera ideale Bedingungen vor: „Das Wasser zieht sich vor dem Ufer ins Meer zurück wie eine riesige Zunge, die mit einem Schnalzer über die Oberfläche der Haut leckt und dann wieder weg ist.“ Tradierte Geschlechternormen lösen sich auf, die eigenen Körpergrenzen werden abgestreift: Sich Verstecken, sich Entdecken. Wie immer bei Karin Rick ist Sexualität ein mäanderndes Fluidum, das mal hierhin, mal dorthin schwappt. Ist allerdings die Magie des Moments vorbei, dann verebbt die Begierde. Ist Ekstase nur ein Phantasma, das Zeit und Ort geschuldet ist?

Sabine Perthold in An.Schläge über Venuswelle

Eine waghalsige Transgender-Love Story und eine Parabel auf die Freiheit!

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D E R  H I M M E L  E I N  L E U C H T E N D E S  S C H N E E F E L D 

Licht und Raum, Klang und Konturen: Karin Ricks jüngster Roman „Venuswelle“ variiert diese Motive auf allen Ebenen, die – ineinanderfließend – die sinnlichen Begegnungen und wechselnden Wirklichkeiten ihrer Protagonist_innen spiegeln, mehr noch: raffiniert erzeugen. Nina, erfolgreiche Modefotografin, und Steve, ein DJ und Surfer aus Blackpool, treffen einander in Caldera und tun zunächst, was sich im Moment anbietet: Sie haben Sex miteinander. Wie unerwartet tief diese Begegnung beide berühren wird, ist da noch nicht absehbar. Nina lässt sich das Heft nicht gern aus der Hand nehmen – weder von Frauen noch von Männern, mit denen sie ihre (Fetisch-)Leidenschaften lebt. Steve hingegen drängt es, sich zu zeigen – alles zu leben, was und wer er ist. Karin Rick lädt ein – auf die Begegnung mit einem Text, der sprachlich wie kompositorisch schillernd verschiedene Perspektiven anbietet: Schon die Wahl der Erzählsituationen – alternierend eine Ich-Erzählung und eine personale Stimme – macht deutlich, dass dieser Roman mehr als eine flirrend erotische Geschichte ist. Die Autorin vertraut einem ungekünstelten Ausdruck, der lebendig mit Jargons spielt und doch nie banal wird. Das „dunkle Geheimnis“ Steves ist der Keim, aus dem sich die Erzählung entwickelt und – mit Leichtigkeit und doch überraschend – ihre existenzielle Größe erreicht.

Susanne Hochreiter, Weiberdivan, die feministische Rezensionszeitschrift, über Venuswelle

Die Autorin vertraut einem ungekünstelten Ausdruck, der lebendig mit Jargons spielt und doch nie banal wird. 

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S T E V E  H A T  E I N  G E H E I M N I S 

– nachts inszeniert er sich gern als Frau. Gemeinsam leben sie ihre sexuellen Fantasien lustvoll aus. Auch in ihrem 10. Roman erzählt Karin Rick eine Liebesgeschichte, die knistert und sich außerhalb der rein heterosexuellen Lebensweise abspielt. Gleichermaßen poetisch wie knallhart ist die Sprache von Karin Rick, der erotische Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten. Nach „50 Shades of Grey“ sind Romane mit erotischer Spannung durchaus beliebt und somit könnte auch Karin Rick durchaus Leser/-innen finden.

Nikola Laudien in: Büchereienservice über Venuswelle

eine Liebesgeschichte, die knistert und sich außerhalb der rein heterosexuellen Lebensweise abspielt. 

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C H A O S G I R L – RASANTER SEX TRIFFT AUF EMOTIONALES CHAOS

Niemand kann heimliche, heftige Sexszenen zwischen Frauen so schön beschreiben wie die Wiener Autorin Karin Rick. So treffen sich die dauergeile Irene und die chaotische Anita, die neben einer Freundin auch noch ihre zwei kleinen Kinder zu bespaßen hat, auf Toiletten, im Auto oder im Park. Sie haben überall Sex mit dem Mut der Verzweiflung: heftig, schnell und intensiv… Der ganze Wahnsinn von Sex, Begehren und Eifersucht, von verlogenen Zweierbeziehungen und verlogenen Affären findet sich in der atemlos und rasant erzählten Geschichte.

L-Mag, Berlin

Sexszenen, die in ihrer sagenhaft unverklemmten Sprache unter die Haut gehen.

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C H A O S L O V E  M I T  C H A O S G I R L 

Was als Story einer großen Liebe beginnt, entwickelt sich im Laufe des Romans zu einer komplexen Beziehungsgeschichte. Humoristische Darstellungen verliehen dem Roman außergewöhnlichen Tiefgang. Einfühlsame und erotische Liebes- und Sexszenen begleiten das Lesepublikum durch die Höhen und Tiefen der Gefühle von Irene und Anita.

Unique, Berlin

Kein Wunder, dass „Chaosgirl“ als Ricks leidenschaftlichster Roman gilt.

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S I N N L I C H E  G E W I S S H E I T  I N  P R E K Ä R E N  L E B E N S L A G E N  

Karin Rick ist für mich eine Künstlerin, die in den letzten Jahren durchaus mit spitzer Feder agiert und mit provokantem Impetus heiße Themen aufgegriffen hat. Ricks Roman ist so etwas wie ein poetisches Exerzitium. Die Franzosen würden es „jouissance“ nennen: Sinnliche Gewissheit in prekären Lebenslagen, eine Mikropolitik des Alltags, ein Faltenwurf sorgfältig zurecht gezupfter Kostümierungen, noch besser, existentieller Kostüme. Ein Buch, das ich all jenen empfehlen möchte, die gern über den Tellerrand ihres eigenen Lebensentwurfes blicken und Gegenwelten fernab von wohlfeilen Clichés kennen lernen möchten.

Gerald Matt, Kunsttheoretiker, Kunsthalle Wien über Furien in Ferien

Gegenwelten fernab von wohlfeilen Clichés.

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M O R D E  A U F  D E R  L E S B E N I N S E L  

Karin Rick verarbeitet in „Furien in Ferien“ die wachsende Lesbenfeindlichkeit auf Lesbos. Bei der Suche nach Antworten lässt Karin Rick ihre Hauptfigur durch einen bedrückenden lesbischen Mikrokosmos wandern. Sie entlarvt Doppelmoral und Prüderie sowie Anpassungssucht und Spießigkeit unter Lesben.

River Tucker, Siegessäule, Berlin über Furien in Ferien

Aber sie zeigt auch die Fähigkeit zu bedingungsloser Leidenschaft unter Frauen.

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N A C H H I L F E   I N  S A P P H I S C H E R  L I E B E   

Die Autorin Rick zu ihrer Absicht: „Ich wollte ein Buch über drei Heldinnen schreiben, das zwar von sapphischer Liebe spricht, aber dennoch von einer großen Leserschaft angenommen wird.“ Der Roman mit seinen vielschichtigen Handlungssträngen endet in einem griechischen Tragödien nachempfundenen Finale aus Trauer, Rache und Familienfehde…

Redaktion dieStandard.at, Wien über Furien in Ferien

…und mit dem gewissen Augenzwinkern, das in keinem Werk von Karin Rick fehlt.

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S T Ü R M I S C H E S  A B E N T E U E R   

Der neue Roman von Karin Rick erzählt ein stürmisches Lesbos-Abenteuer. Drei Wienerinnen werden in die intriganten Machenschaften des Lesben hassenden Bürgermeisters von Skala Eressos verwickelt. „Furien in Ferien“ ist eine gute Mischung aus Krimi, Lovestory und Urlaubsschmöker.

Orlanda Sharon Adler, AVIVA Berlin über Furien in Ferien

Lesbos-Liebhaberinnen werden sich in der einen oder anderen Figur sicher wiedererkennen.

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M E H R  A L S   E I N E N  S O M M E R  L A N G  

“Furien in Ferien” ist die ideale Urlaubslektüre – an jedem Strand, aber besonders in Skala Eressos. Der Plot ist gut. Das Buch ist spannend. Und das konkrete Endergebnis der kriminalistischen Lösung des Rätsels um blutige Anschläge in Mitilini und Skala Eressos, die griechische Behörden und Lesbos-UrlauberInnen einige Sommerwochen lang beschäftigen, soll hier tunlichst nicht verraten werden. Karin Rick hat ihre bekannte Gabe, unangenehme Wahrheiten in einem leicht umgangssprachlich eingefärbten Plauderton, mit sehr viel Witz und Ironie zu Papier zu bringen, wieder einmal voll entfaltet.

Helga Pankratz, An.Schläge, Wien über Furien in Ferien

“Furien in Ferien” ist die ideale Urlaubslektüre.

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S C H Ö N  F R E C H  

Es ist der Tonfall einer selbstbewussten, erfahrenen und gereiften Frau, in dem Rick abwechselnd von Frauenliebe und von der Lust am Mann berichtet. Und, ganz besonders bezaubernd, zwischendurch auch von der sich selbst genügenden Hingabe an den Fliederduft im Frühling in Wien. Ganz unabhängig von der sexuellen Orientierung, hat dieses Buch die Botschaft an jede Frau, sich Lust zu erlauben und beherzt zuzugreifen bei den vielen Gelegenheiten, die das Leben dafür bereit hält.

Helga Pankratz, An.Schläge, Wien über Hingabe

die Botschaft an jede Frau, sich Lust zu erlauben.

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K R A F T V O L L E R  G E G E N E N T W U R F  

Um Sinnlichkeit und die in der sinnlichen Empfindung erlebte Selbstfindung und Selbstbestätigung einer Frau geht es in den Erzählungen im Buch „Hingabe“ der Wiener Autorin Karin Rick. In neun Sequenzen lässt eine lesbische Wissenschaftlerin aus Wien Episoden und Höhepunkte in ihrem bisexuellen Liebesleben vorüberziehen. Mit unbeschwertem Erzählduktus, in loser Anordnung der durchgehend im Präsens gehaltenen Erzählungen und einer aufgelockerten inneren Chronologie, die mit der gefühlsbetonten Sprache korrespondiert, auf welche die Lesenden gleich in der ersten Erzählung „Fliederbrüstchen“ homophon zum aufkeimenden Frühling eingestimmt werden, spielt sie mit unterschiedlichen Liebespartnerinnen oder Liebespartnern die Phasen der Annäherung, Zurückweichung oder -weisung, der intimen Begegnung und Trennung durch.

Es ist ein kraftvoller und affirmativer Gegenentwurf zur herkömmlich Männer-orientierten, patriarchalen Bedeutung des Wortes Hingabe, die Frauen als Akteurinnen und in der Liebe Fordernde keinen Raum lässt. Jener rezeptive, koitale Ernst, den Angela Carter als eine wichtige Komponente frauenfeindlicher Pornographie ausmachte (The Sadeian Woman. An Essay in Cultural History, London, 1979), wird in Ricks lesbischen Liebesakten zum wissenden, künstlerischen Genuss raffinierter, delikater, ekstatischer Verschlingungen. Der leichtfüßig und mit gelöstem Humor daherkommende, ja unerbittliche Lebensdurst der Erzählerin…

Sabine Mayr, Siegessäule, Berlin über Hingabe

…lässt die Leserin am Ende dankbar sein – dankbar dafür, dass es dieses Buch gibt.

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F R A U E N L I E B E  S I E G T  

In Zeiten freizügiger Soap-Dokus und schlüpfriger Talkshows wirkt es fast vermessen, im öffentlichen Diskurs über Sex ignorierte Themen, ja schwarze Flecken auszumachen. Doch um genau einen solchen Bereich – lesbische Erotik und was sie für Männer bedeuten mag – geht es im neuesten Buch der Wiener Autorin Karin Rick.
Wobei die Frauenliebe hier im Direktvergleich zu den Freuden der Heterosexualität steht, weil sich die Protagonistin der neun Kurzgeschichten diesmal beidseitig engagiert. Mit dem Resultat, dass – von der Erlebnisintensität und dem körperlichen Harmoniefaktor her – die Liebe von Frau zu Frau letztlich obsiegt. Etwa, wenn die Autorin in „Medusa“ grenzenlose Nächte mit einer Partnerin schildert, die nur bei Tageslicht blass erscheint. Während Sex mit einem gewissen „Berger“ (in der mit viel Talent für das Groteske verfassten Kurzgeschichte „Der Berger und ich“) an Timing-ebenso wie an Taktikproblemen krankt: „Es wird deutlich, warum es zwischen Männern und Frauen NIE klappen kann. Ich muss mich bemühen, ihn davon abzuhalten, meine Erregung sofort und total zu zerstören“, schreibt Karin Rick.

Irene Brickner, Der Standard über Hingabe

Um es vorweg zu nehmen: Ihre Bemühungen sind von Erfolg gekrönt.

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A M  A N F A N G  S T E H T  E I N  L I E B E S W O C H E N E N D E  

Voll scharfer Erotik und wilder Leidenschaft. Es ist ein völlig neues, fremdes Lustgefühl, das die schicke junge Frau für sich entdeckt. Das Objekt ihrer Begierde: eine rothaarige Lady in Leder. Die Wiener Autorin Karin Rick, Spezialistin für erotische Romane, bietet ihren Lesern einen tiefen Blick in das Spektrum weiblicher Fantasie. Von zwei Frauen umworben, reizt die Protagonistin des Romans, die Ich-Erzählerin, ihre sexuellen Neigungen aus, taucht ein in eine Welle von Sehnsucht, Lust und Eifersucht und genießt die Körperlichkeit von Frau zu Frau.

Christiane Holler, Brigitte Magazin über Sex ist die Antwort

Ein ungewöhnliches Buch über die Frauenszene der 90er Jahre in Wien, in dem auch Ironie und Humor Platz haben.

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E I N E  F R A G E  D E R  E R O T I K  

Karin Rick inszeniert die Vulva als überdimensionales literarisches Kunstsubjekt. In ihrem neuen Buch lebt die Protagonistin eine heftige Affäre mit Kaye, der Bildhauerin und Leder-lady aus: Schmal ist der Grat zwischen Anziehung und Abstoßung, zwischen Wollen und nicht Wollen.

„Meine Hand wird ganz zwischen nassen Lappen eingesogen, ich ziehe sie schnell wieder heraus“, schildert Karin Rick in ihrem fünften Roman den Schreck der Ich-Erzählerin vor dem Innenleben des überdimensionerten weiblichen Plastik-Sexualorgans.

Ein Schreck vor einem konkreten psychohistorischen Hintergrund, wie die Wiener Autorin im Gespräch meint: Viele Jahrhunderte lang sei eigenständige weibliche Sexualität „als Werk des Teufels gebrandmarkt oder schlicht als nicht existent bezeichnet“ worden. Auch Schockieren ist Teil der Spannung… drei Frauen, zwei Höhepunkte – ein Drama.

Irene Bruckner, DerStandard, Wien über Sex ist die Antwort

die Vulva als überdimensionales literarisches Kunstsubjekt!

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 G E N I A L E  A N T W O R T   

Eine überraschende Entdeckung für graue Wintertage hält der Konkursbuchverlag mit Karin Ricks lesbischem Sexroman bereit. Die Story eines hormonell äußerst aufgeladenen Dreiecksverhältnisses in der Wiener Lesbenszene der 90er Jahre überzeugt durch lockeren, spielerischen Erzählstil und saftige, wirklich erotische Sexszenen der härteren Gangart. Die Handlung klingt bekannt: Die Ich-Erzählerin hat eine heiße Affäre mit der provokanten Künstlerin Kaye, kommt über ihre Ex-Geliebte Felicitas aber nicht hinweg. Beschrieben werden die Begegnungen, mal mit der neuen, mal mit der alten Liebe, die Verwirrungen, Eifersüchteleien, Streits, Versöhnungen und immer wieder wüster, leidenschaftlicher Sex – das ganz normale Lesbenleben also. Sprachlich allerdings höchst gelungen von Karin Rick in Szene gesetzt. Wer sagt da noch, es gäbe keine unverklemmte, lustvolle und erotische deutschsprachige Lesbenliteratur? Manchmal kommt sie eben aus Österreich.

Manuela Kay, Siegessäule, Berlin über Sex ist die Antwort

unverklemmte, lustvolle und erotische deutschsprachige Lesbenliteratur.

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E I N E   A N T W O R T  

Rick hat in dieser Story zu einer konsequent durchgehaltenen Sprache über Sex gefunden, deren entspannter, ungekünstelt-natürlicher Tonfall ohne jede süßliche Falschheit mich angenehm überrascht hat. … Zweifellos geht es viel um Sex, und – wie bei jedem guten Buch – um vieles andere mehr: Der Roman liest sich wie ein amüsantes Sittenbild der Lesbenszene Mitte der 90er Jahre.

Eine gekonnt verschlüsselte, sehr pointierte Abrechnung mit der polarisierten tribunalartigen Stimmung von damals. Fragen von Öffentlichkeit und Intimsphäre, Loyalität und Status, Lust- und Vernunftprinzip, Abenteuer und Sicherheit werden verhandelt. Rick zieht die psychohygienische historische „Szene-Sozialkritik“ mit großem Schwung mutig durch:

Helga Pankratz, Lamda Nachrichten, Wien über Sex ist die Antwort

Unbestechlich. Aber nie brutal, sondern immer mit Stil.

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E R O T I K  A L S  L E B E N S S P E N D E N D E S  P R I N Z I P   

der spezielle „österreichische Ton“, allein die giftelnde Bösartigkeit mancher Beschreibungen lohnt schon den Kauf des Buches. Da wäre zum Beispiel Kayes untertäniger Wiener Fan Cissy Holaubek, „klein, gedrungen, breite Armbänder an den dicken Handgelenken“, bedeckt „mit massiven, goldfarbenen Ketten, Metallringen und Totenköpfen, Tätowierungen und sonstigen Insignien der Geschmacklosigkeit“. Sie springt einem aus der Buchseite geradezu plastisch entgegen. Neben „der Dobisch“ und „der Holaubek“ gibt es eine ganze Reihe weiterer schön gezeichneter Nebenfiguren, wie auch besagten Sebastian, Ästhet durch und durch, der blaue Empirestühle den per se schmutzigen Menschenleibern vorzieht. Über die außerordentlich komischen Qualitäten des Buches hinaus regt „Sex ist die Antwort“ sehr zum Nachdenken über Erotik an, Erotik als Leben spendendes Prinzip. Die Antwort scheint weder in Felicitas’ emotionaler Sparsamkeit zu liegen, noch in Kayes blanker Obszönität ohne Geheimnis. Aber lebhaft geliebt werden muss – mit Sex als sichtbarem Ausdruck -, und man kann dabei nicht stagnieren, sondern muss auch seinen obszönen, hässlichen Phantasien in irgendeiner Weise Raum geben, und sei es als reiner Befreiungsakt. P.S.: Den hübschen österreichischen Ausdruck „Fut“ für den am meisten traktierten Teil einer Frau haben wohl viele deutsche LeserInnen…

Stephanie Sellier, Lespress, Stuttgart über Sex ist die Antwort

…seit Josefine Mutzenbacher nicht mehr gelesen!

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D I E  V E R H Ä N G N I S V O L L E  K O N F E R E N Z   

Rick ist viel zu realistisch, als dass sie den Rückfall in eine heterosexuelle Beziehung zu irgendeiner Katastrophe kulminieren ließe. Iris, die eine Fortsetzung der Romanze anstrebt, wird schließlich unspektakulär auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Karin Rick erzählt sehr direkt, ohne Schnörkel und Beschönigungen, aber auch ohne Gehässigkeit. Ihr Interesse an Motivationen und Selbstdarstellungen anderer Frauen ist deutlich zu spüren. Weder spekulatives Melodram noch einer dieser unsäglichen „Ratgeber“ ist „Der Rückfall“ ganz einfach eine glaubwürdige, unaufgeregte Geschichte über eine Affäre, die im Sand der Zeit und in der Ernüchterung der Realität versickert.

Der Standard, Wien über Der Rückfall

Ihr Interesse an Motivationen und Selbstdarstellungen anderer Frauen ist deutlich zu spüren.

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E I N E  F L O T T  G E S C H R I E B E N E  E R O T I S C H E  E R Z Ä H L U N G  

die nicht prüde sein will, von Voyeurismus lebt, aber nicht ordinär wird. Sie gibt Einblick in die Gefühlswelten lesbischer Frauen und von Geliebten, die eine Beziehung zu verheirateten Männern haben – in der Potenzierung dieser beiden Lebensformen und Liebesweisen liegt das…

Martina Lainer in Büchereinachrichten Salzburg über Der Rückfall

…Dynamit dieser Erzählung für sehr aufgeschlossene Leser/innen.

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K A R I N  R I C K  E R Z Ä H L T

diese Geschichte in einem zügigen, durchgehenden Tempo und hinterlässt dabei das Gefühl, dass die Ich-Erzählierin ganz selbstverständlich neben einem sitzen könnte und ihre Beobachtungen schildert. Neben der witzigen Bestandsaufnahme jener Tagungen und Kongresse, wo das angezielte Techtelmechtel mehr zählt als Inhalte und Aussagen von Referaten, steht eine…

Rudolf Kraus, Literatur aus Österreich, Texte zeitgenössischer Autoren über Der Rückfall

…durchdachte und interessante Beschreibung von Inszenierungen und dem Umgang der Geschlechter miteinander.

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C O T E  D’A Z U R – Z W E I  F R A U E N   

Die Erzählung „Côte d’Azur“ von Karin Rick: Die sinnliche Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen.

News, Wien über Côte d’Azur

Ein Buch, das an Tabus rührt ohne voyeuristisch zu sein.

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K A R I N  R I C K  S T E L L T  U N S  S E L B S T B E W U S S T E  F R A U E N  V O R  –    

verliebt und leidenschaftlich miteinander und dies ohne Vorsichtsmaßnahmen gegenüber einer eventuell indigniert blickenden Umwelt. Das erotische Begehren durchzieht das Buch als roter Faden. Manchmal spielerisch vulgär, manchmal anrührend intim, schildert Karin Rick erotische Situationen und sexuelle Genüsse der beiden Frauen. „Heldinnen“ denen das Lesbisch-Sein auch ein Genuß ist und kein magenkrampfverursachendes Problem, gibt es noch viel zu wenig. Ich habe diese Geschichte mit großem Vergnügen gelesen und möchte die Lektüre besonders empfehlen für einen sommerlichen Ferientag, am besten natürlich an der Côte d’Azur.

Ulrike Hänsch in Virginia über Côte d’Azur

„Heldinnen“ denen das Lesbisch-Sein auch ein Genuß ist und kein magenkrampfverursachendes Problem.

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S O  L E I C H T  W I E  E I N E  M E E R E S B R I S E   

So leicht wie eine Meeresbrise an einem lauen Sommertag liest sich die Geschichte eines Urlaubs in Südfrankreich. Zwei Frauen, eine Reise. Wie ein Traum erleben die beiden sie, so wie wir uns den perfekten Urlaub mit der Angebeteten vorstellen: sinnlich, ganz auf sich selbst bezogen, lustvoll. Die Außenwelt spielt keine Rolle, sie ist nur Dekoration. Die beiden Frauen finden weit ab vom Alltag das perfekte Paradies und ganz auf die Geliebte konzentriert bleibt sogar die vorgenommene Studienarbeit liegen. Ich fühlte mich ganz hineinversetzt in die Handlung und die Landschaft, mit deren Beschreibung es die Autorin schafft, dass frau das Buch nicht vor der letzten Zeile wieder aus der Hand legt.

Lesbische und Schwule Themen, Hessen über Côte d’Azur

Ich fühlte mich ganz hineinversetzt in die Handlung und die Landschaft.

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L I E B E S E R K L Ä R U N G  A N  D I E  S I N N L I C H K E I T   

„Côte d’Azur ist eine Liebeserklärung an die intensive Sinnlichkeit zweier Liebhaberinnen, an jene begnadete Verfassung, in der zwei Menschen physisch und psychisch vollkommen und intensiv glücklich miteinander sind.“, so Helga Pankratz im Nachwort. Dabei gelingt es der Autorin, die Darstellung der Beziehung zwischen der Erzählerin und Felicitas nie in das übertriebene Kitschige abgleiten zu lassen, was bei einer Schilderung eines Südfrankreichurlaubes inklusive Liebesgeschichte leicht passieren kann. Der nüchterne, protokollartige Stil trägt dazu sicherlich wesentlich bei, ebenso die sparsame, unpathetische Sprache der Autorin.

Susanne Lamm, Uni aktuell, Wien über Côte d’Azur

GELINGT ES, nie in das übertriebene, Kitschige abZUgleiten.

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E I N  M I N U T I Ö S E S  K U N S T W E R K   

das weit über das überkommene, patriarchal-binäre Denkmodell (gut/schlecht, moralisch/unmoralisch …) hinausgeht!

Der Standard, Wien über Böse Spiele

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K U N S T  V O L L E  I N S Z E N I E R U N G  S E X U E L L E R  O B S E S S I O N E N   

aus feministischem Blick. Ordnungsfanatikerinnen und Freundinnen klarer Verhältnisse werden diesen Roman nicht mögen, keine Frage. Wer sich darauf einlässt, wird verschlungen und muss gleichzeitig verzichten, zumindest auf vordergründige Kategorisierungen, denn Helene spielt mit Johann ein uneindeutiges Spiel. Abstoßung und Anziehung. Destruktion und Verschmelzung. Lust und Schrecken…. Er, der linke Intellektuelle, hat es endlich geschafft, ein funktionelles Netz an „Connections“ im Kulturestablishment aufzubauen. Sie hingegen beginnt erst, an ihrer Karriere zu basteln. Eine Beziehung beginnt sich zu entwickeln. Helene lebt ihre eigene Sexualität aggressiv-offensiv aus, während sie Johanns Ängste und Impotenz genießt. Wenn Weibliches die Absage an bruchlose Linearität ebenso wie an hierarchische Strukturen ist, dann stoßen Ricks Leserinnen auf Doppeldeutigkeiten und fragmentarische Versatzstücke.

Ute Liepold in: Tango über Böse Spiele

anstatt der gewohnten phallischen Eindeutigkeit und vermeintlichen Logik des Flüssigen.

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T Y R A N N E I  A L S  S T R A T E G I E   

„Ihre Gespräche blieben in seinen Monologen stecken“, schrieb Karin Rick in ihrem bestsellerverdächtigen ersten Roman „Böse Spiele“. „Es gab nichts, wovon er nicht mehr zu wissen vorgab als sie und andere, die sie beide kannten… Die Welt war plötzlich eingefangen in einem engen Netz von Regeln, ohne die sie bis jetzt gut ausgekommen war.“ …. Den ganzen Roman hindurch ziehen sich Johanns Selbst- und Fremdsuggestionen. Wie ein böser Geist will er Helene in seinem Bann halten. Mich erinnert das an Märchen wie etwa H.C. Andersens Reisekamerad, in welchen die Prinzessinnen heiraten sollen und auch wollen, insgeheim aber von einem bösen Geist besessen sind. Animusbesessen heißt das in der Terminologie C.G.Jungs: Die Frau steht noch unter dem Bann eines übermächtigen, destruktiven Vaterwesens und ist daher nicht frei für einen „Partner“ im wahrsten Sinn des Wortes. Bei Rick bleibt dieser Ausgang offen. Wird ihre Helene es schaffen, den lästigen Möchtegern-Tyrannen los zu werden? Ich phantasiere: Liegt nicht in der Tyrannei, in diesem Verfolgen einer begabten Frau, eine Strategie, weibliche Konkurrenz unter Kontrolle zu halten?

Rotraud Perner in AZ über Böse Spiele

Rick in ihrem bestsellerverdächtigen ersten Roman „Böse Spiele“.

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E X P L O S I V E  W U C H T,  V E R V E,  B R I L L I A N T E  S P R A C H E   

Eine schöne, selbstbewusste Frau verliebt sich in einen Mann, von dem frau ihr gleich sagen kann, dass er nichts taugt. Er ist überheblich, hält sich für unfehlbar, ihr gegenüber ist er unsicher, hat Angst, von ihr vereinnahmt zu werden. Diese Geschichte wird mit einer explosiven Wucht von Verve, brillanter Sprache und heiter-boshafter Charakterisierungskunst verarbeitet. Der männliche Typ, der da beschrieben wird, der eitle Ästhet mit dem intellektuellen Hochmut und dem winzigen Schwanz ist psychologisch so exakt gezeichnet, dass er aus dem Buch herauszutreten scheint. Knapper als in den Dialogen setzt Karin Rick ihre temperamentvolle Sprache ein…

Elfi Tschiritsch in Neue Wiener Bücherbriefe über Böse Spiele

…UM HERRLICH schwelgerisch-sinnliche Bettszenen in beziehungsreichem Ambiente entstehen zu lassen.

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